Lange Nacht der Kirchen.

Eine Nacht, in der jede/r gewinnt.

Sie stand unter dem Motto Flucht und Fußball. Am Ende gab es keinen Sieger, aber lauter GewinnerInnen. Begeisterte Menschen an einem Abend der Vielfalt und Begegnung.

In der Christuskirche hörte man den Posaunenchor in bewährter Qualität. Der hervorragend besuchte Jugendchor „2gether1“ gab ein richtig tolles Abschiedskonzert nach einer 6-jährigen Erfolgsgeschichte. Beim Hit „Gabrielas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ brachen die Dämme.
Das ausgesprochen feinfühlige Taize-Singen wurde von biblischen Texten begleitet.

In St. Stephan spielten Flüchtlinge aus aller Welt und ihre Betreuer „Fußball ohne Grenzen“ unter dem Motto: Zukunft, Hoffnung, Liebe, Friede.
Das Ursophon (Ursula Laudacher) ließ bei einer kleinen Wanderung im Pfarrgarten berührende Geschichten aus Kisten, Koffern und Schachteln purzeln.
Die Ökumenische Vesper von Dechant Peter Neuhuber und Pfarrer Roland Werneck wurde in der Zeltkirche gefeiert, die vor vielen Jahren am Platz eines Flüchtlingslagers errichtet wurde. Das Zelt als Zeichen der Flucht. Begleitet wurde die Vesper vom Chor „Choice of voice“ , der danach ein abwechslungsreiches Gospelkonzert gab.
Besonders lustig war das Figurentheater „Rosa träumt vom Fliegen“, das auf türkisch und farsi übersetzt wurde.
Die Trommelgruppe OOTA ließ die Kirche beben und brachte die Leute zum Tanzen.
Bei der festlichen Tafel „Es ist genug für alle da“ bogen sich die Tische mit mitgebrachten internationalen Gerichten und die herrlichsten Düfte von Feigen, Auberginen und Zimt stiegen den Menschen in die Nasen, die sich neben ihnen vorerst völlig fremden Menschen setzten und mit ihnen ins Gespräch kamen.
Zu mitternächtlicher Stunde versetzte die Gruppe „Orphie“ mit dem syrischen Oud-Virtuosen die Besucher in nächtliche orientalische Stimmung, wie unter einem Sternenhimmel in der Wüste.

Die Verbindung zwischen den beiden Kirchen in dieser lauen Sommernacht brachte die Nachtwächterwanderung der Caritas. Hubert Krexhammer führte die vielen Wanderfreudigen zu den Orten der Barmherzigkeit in Wels.
Den gemeinsamen Abschluss bildete die ökumenische Vesper mit Pfarrer Bernhard Petersen, Generaldechant Slawomir Dadas, die von Herrn Wolfram Stelzer an der Orgel begleitet wurde.

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