Der junge Welser Fotojournalist Andreas Stroh berichtete am Dienstag, 27. Jänner 2026 im Cordatushaus der Welser Evang. Pfarrgemeinde über seine Aufenthalte in der Ukraine. Stroh hat das Land in den letzten Jahren 14 Mal besucht und viele Kontakte zur Bevölkerung geknüpft.

In beeindruckenden Bildern und Videos brachte er dem zahlreich erschienen Publikum das Alltagsleben der Menschen im Krieg nahe.

Stroh erzählte anschaulich u.a. vom Schulunterricht in U-Bahn Stationen, Fischernetzen über Straßen, um die Bevölkerung vor Drohnenangriffen zu schützen und von Ballettaufführungen in unterirdischen Veranstaltungssälen.
Eindrücke von Trauerfeiern für gefallene Soldaten und durch Bombenangriffe getötete Zivilisten vermittelten die grausamen Seiten des russischen Angriffskrieges, der nun schon fast vier Jahre die ukrainische Bevölkerung terrorisiert.

Der Abend endete mit einem Appell an die Zuhörerschaft, sich für die Lebendigkeit und Wehrhaftigkeit der Demokratie in Österreich einzusetzen.

Der Spendenaufruf für Stromgeneratoren und Schlafsäcke, die angesichts der klirrenden Winterkälte in der Ukraine dringend benötigt werden, erbrachte  3.000,00 Euro.