Was heißt „menschenwürdiges Sterben“?

Drei religiös-ethische Zugänge

Das Urteil des Verfassungsgerichtshofs im Dezember 2020 hat die Diskussion über Sterbehilfe und assistierten Suizid in Österreich neu entfacht. Die bisherige Regelung, dass Beihilfe zum Selbstmord unter Strafe steht, wurde aufgehoben.

Laut Umfragen begrüßt die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung das Urteil des Verfassungsgerichtshofs. Die Angst vor unerträglichem Leid und das Bedürfnis, niemandem zur Last zu fallen, spielen dabei eine große Rolle.
Voraussichtlich noch im Herbst wird der Nationalrat ein neues Gesetz zu diesem Thema beschließen. Die Meinungen innerhalb der politischen Parteien gehen auseinander.

Welche Positionen nehmen die Vertreterinnen der etablierten Religionen ein? 
Wie sieht es in Österreich mit der Palliativ- und Hospizversorgung aus?

Drei renommierte ExpertInnen kommen an diesem Abend dazu miteinander ins Gespräch.

Dr.in  Elisabeth Zissler (kath. Theologin und Sozialethikerin, Uni Wien)
Mag.a Zeynep Elibol (Direktorin der Islamischen Fachschule für soziale Bildung, Wien)
Mag. Martin Brüggenwerth, (evang. Theologe und Seelsorger, Diakoniewerk)

Bildungshaus Puchberg, 30. September 2021, 19.00 Uhr

Eintritt frei, Spenden erbeten!

Mitveranstalter: Stadt Wels – Kath. Bildungswerk Wels/St. Franziskus – Dialog der Religionen Wels

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